Montag, 8. November 2010

Sie spricht mir aus der Seele...

Songtext "Zusammen verschwinden" von Karpatenhund ♥

1)
Diese Schuhe stehen dir gut und ich mag deine Augen.
Es kostete sehr viel Mut, das kannst du gerne glauben,
dich hier anzusprechen, mir Vorwände auszudenken,
also willst du mit mir reden, willst du etwas trinken?
Ich mag wie du dein Glas hältst und was du mir erzählst.
Ich mag, wie du dich anziehst, mich in deinen Bann ziehst.
Ich mag die Art wie du denkst, die Zeit, die du mir schenkst
Ich möchte mehr für dich sein, möchte jemand für dich sein.

Refr.)
Lass uns zusammen verschwinden von hier
Und irgendetwas Geheimnisvolles tun.
Lass uns einfach sehen, was passiert
wenn wir zusammen von hier abhauen;
wir haben gewartet und geredet jetzt ist es soweit,
lass uns zusammen verschwinden und lass uns sehen wie weit
wir kommen.

2)
Ich will wissen, ob du's wirklich ehrlich mit mir meinst
oder ob du wirklich nur so ehrlich scheinst;
ich möchte dir vertrauen können ohne dass du weißt,
dass ich ein Messer bei mir trag' in meinem Ärmel jederzeit.
Ich will, dass du mich verlässt, bevor du mich verletzt
und dass du mich vermisst bevor du mich vergisst.
Wenn das für dich so in Ordnung ist, geb' ich dir mein Wort hiermit,
dass ich mehr für dich bin, alles für dich bin.

Freitag, 8. Oktober 2010

Früher war alles....

Ist zwar ein älterer Text (zwei Jahre etwa glaube ich ) , aber ich muss diese leere schwarze Wand hier jetzt mal entjungfern!

Darum:



"Bin ich? Was bin ich? Und warum? Und seit wann und bis wann?

Und was dann?

Was will ich hier überhaupt?

Ich bin ich... und "ich" ist... soviel.

Ganz anders als ihr alle und doch so ähnlich.

Ich .... möchte gern anders sein ...

und doch eine von euch.

Ich würd gern alle kennen ...dich, der du grad liest und dich, der du hörst...

und dich und dich und dich!

Und ich möchte gekannt werden! Hab Angst vergessen zu werden,

denn vergessen werden ist tot sein... oder?

Vielleicht würd ich darum gern etwas tun, das niemand vergisst. Niemals. Nie vergessen.

Und doch möchte ich manchmal unsichtbar sein. Ich fühl mich so zerbrechlich.

Alles um mich herum wie aus Stein, kein Rütteln bewegt es.

Nur ich, wie eine Feder, jeder Windhauch trifft mich, bewegt mich, nimmt mich mit.

Bewegt mich, bezaubert mich und macht mir Angst.

Dunkelheit... sie umgibt mich, sie trägt mich.

Sie fasziniert mich, ich lass mich gerne tragen und doch macht sie mir Angst.

Weil sie mich blind macht, weil sie Sachen verändert ohne sie zu ändern.

Und sie nimmt all das um mich herum weg, alles was mich abgelenkt hat von mir selbst.

Sie zwingt mich, mich selbst zu sehen, so wie ich bin, mich selbst zu hören, meine Gedanken, mich selbst zu fühlen, all die Bewegung.

Wenn ich sonst denke, ich bin ruhig, seh ich, ich bin ein unruhiger Geist.

Wenn ich sonst denke, ich bin selbstbewusst, hör ich in meinem Kopf die Zweifel schreien.

Sonst denk ich, ich bin robust,

doch in der Dunkelheit strömen die Schmerzen aus allen Verstecken.

Keine Träne kann sie heilen, kein Mittel sie betäuben.

Sie machen mich verletzlich und unsicher. Dabei wollen sie nur Aufmerksamkeit.

Der Geist will gezügelt und beruhigt werden.

Die Zweifel wollen verneint werden und die Schmerzen wollen gelindert werden.

Und so gern ich ohne euch alle leben können würde, so sehr brauche ich euch.

Was soll ich hier, wenn ich nicht gehört werde? Nicht gesehen werde?

Seht mich, hört mich! Fühlt mich! Nehmt mich wahr und auf und haltet mich fest.

Sonst nimmt der nächste Windstoß mich vielleicht endgültig mit!"